Donnerstag, 15. November 2012

Du nervst!


 

Jeden Tag beobachte ich, wie einer den anderen nervt. Einfach so aus Spass. Sie schlagen einander, werfen sich gegenseitig irgendwelche Sachen an oder nerven einfach verbal. Es gibt unzählige Möglichkeiten eine andere Person zu nerven. Es liegt einfach in der Natur des Menschen, andere zu nerven.

Ein schönes Beispiel: Hans ist arbeitet ganz konzentriert an einer Aufgabe. Fritz langweilt sich, also fängt er an, Sachen zu machen die Hans ablenken bis dieser wütend wird. Etwa so läuft das ab. Jedoch ist das ein freundschaftliches Nerven. Es gibt noch dieses grausame Nerven, welches hauptsächlich von Kindern praktiziert wird. Kinder sind skrupellos. Sobald sie etwas zum Lachen an einem anderen Kind finden, haken sie darauf herum bis einer heult. Aber warum machen wir das? Was löst es in uns aus?

Ich denke ein Grund ist sicherlich die Langeweile aber bestimmt nicht der Hauptgrund. Denn der Hauptgrund ist, dass wir durch das Nerven Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt natürlich auch solche die sich einfach am Leid anderer erfreuen aber das ist ein Fall für sich. Zurück zu der Aufmerksamkeit. Man sieht das schon bei Kindern: Junge mag Mädchen, Mädchen beachtet Jungen nicht also fängt er an, gemein zu ihr zu sein. Sie wird wütend, weint vielleicht ein wenig aber die Aufmerksamkeit die hat er auf sich gezogen. Genauso ist das auch in der Erwachsenenwelt. Der einfachste Weg ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen, ist andere zu nerven.

Also nicht immer gerade wütend werden, falls ihr mal wieder von jemandem genervt werdet. =)

Gespräche überall!


„Am vieri muessi denn no zude Frauenärztin en Abstrich go mache.“ – Solche Gespräche bekomme ich nicht selten mit während den tagtäglichen Zugfahrten. Nicht wirklich diskret, oder?

Der Zug ist einer der interessantesten Orte. Ein Ort an dem vier der fünf Sinne etwas zu fühlen haben. Man sieht Menschen und die Landschaft, an der man gerade vorbeirast, man riecht die Menschen (besonders an heissen Sommertagen), manchmal berührt man die Menschen auch zu den morgendlichen Stosszeiten, aber das wichtigste ist, man hört die Menschen reden.

Normalerweise hat man irgendeine Beschäftigung während den Zugfahrten, solche wie Musik hören oder etwas lesen. Aber es gibt diese Situationen. Es ist unangenehm, sich in so einer zu befinden aber ist man mal drinnen, kann man nichts anderes machen als darauf zu warten, bis einer der Involvierten aussteigt. Ich meine damit diese Situation, in der man dazu „gezwungen“ wird, bei einem sehr privaten Gespräch zuzuhören.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne ab und zu mal ein fremdes Gespräch belauschen würde. Aber da gibt es einen Unterschied. Das Belauschen passiert nach meinem Willen. Aber wenn mir ein intimes Gespräch aufgedrungen wird, dann fühle ich mich manchmal ziemlich verlegen, denn es ist mir schon fast unangenehm, dass die Menschen unbewusst solch intime Details aus ihrem Leben mit mir teilen. Aber ich sage keinesfalls, dass dies nicht auch unterhaltsam sein kann.

Noch offener und lauter sind die Menschen, die in einer anderen Sprache reden. Sie denken keiner würde sie verstehen, warum dann auch diskret sein. Da liegen sie, öfter als sie denken, falsch! Da sass ich einmal im Zug einer Gruppe von Menschen gegenüber, die in meiner Landessprache redeten. Oder besser gesagt stritten.  Es fielen viele Vorwürfe und Beleidigungen. Harte Beleidigungen. In diesem Moment hoffte ich nur, dass sie nicht merken würden, dass ich sie auch verstehen kann.

Moral der „Geschichte“ ist, immer Kopfhörer dabei haben aber falls die Musik irgendwann zu langweilig wird, weg mit den Kopfhörern und Ohren spitzen!

Das ist mir heilig!


Wie oft hört man doch so etwas wie „Fass das nicht an, das ist mir heilig!“? Aber ist damit wirklich etwas Heiliges gemeint, etwas das mit der Religion zu tun hat? Ich glaube das wäre in wenigen Situationen der Fall.

Nun stellt sich die Frage: Darf man Alltägliches als heilig bezeichnen? Ich finde: Ja man darf!

Wenn man Wikipedia Glauben schenken kann, stammt das Wort „heilig“ von „Heil“ ab, was „etwas Besonderes“ bedeutet. Hat soweit noch nichts mit Religion zu tun. Aber trotzdem wird dieser Begriff meistens in Bezug auf die Religion verwendet. Da sind es Götter, Gebäude oder andere Elemente einer Religion die heilig sind. In diesem Kontext ist heilig das Gegenteil von profan, was irdisch oder alltäglich bedeutet. Zum Beispiel: sobald ein Ort als heilig gilt, verändert sich die eigene Einstellung dem Ort gegenüber. Er wird mit mehr Respekt betreten.

Dann gibt es noch jene, die die kirchliche Bedeutung von „heilig“ nicht so ernst nehmen und auch einen Stift als heilig bezeichnen würden wenn er ihnen am Herzen liegt. Es ist auch nichts Falsches dran. Für diese Menschen ist „heilig“ nur ein Synonym für „sehr wichtig“.

Also wage ich zu behaupten, dass es in dieser Hinsicht zwei Sorten von Menschen gibt: diejenigen, die nur in Bezug auf etwas Gottseliges „heilig“ in den Mund nehmen würden und die anderen, die dieses Wort nur zur Umschreibung von etwas Besonderen benutzen.
Nun ich selber gehöre der zweiten Sorte an und ihr?

Mittwoch, 14. November 2012

Kleider als Verhütungsmittel


Kleider als Verhütungsmittel

 

„Was soll das?“ - Gibt es hier jemanden der sich das noch nie wegen der Modewelt gefragt hat ?

Es gibt Menschen, die jedem Trend nachrennen, auch wenn es alles andere

als ein Augenschmaus ist. Diesem Phänomen fallen vor allem Frauen zum Opfer und ich kann bis heute nicht verstehen, warum das so ist. Ist es eine Charakterschwäche? Ist es das Bedürfnis, angesagt zu sein? Oder entsprechen diese Produkte der Modewelt einfach tatsächlich dem Geschmack der Betroffenen? Ich weiss es nicht.

Ich habe von meinen männlichen Genossen schon oftmals gehört, dass beispielsweise „UGG Boots“ oder diese Hosen, deren Bund irgendwo zwischen den Füssen herumschwingt, einfach nur abstossend seien. Es gibt weitere Beispiele, aber ich denke nicht, dass hier weitere aufgezählt werden müssen, denn jedem von euch kommt bestimmt selber etwas in den Sinn.

Das Tragen (männlicher Meinung nach) unschöner Kleidung hat aber nicht nur die Modewelt als Grund. Manche Frauen legen mehr Wert auf die Bequemlichkeit, als auf die Attraktivität.  Es gibt auch solche, die protestieren gegen den Sexismus indem sie „sich nicht für die Männerwelt kleiden“, was ich ehrlichgesagt ziemlich stark finde. Jedoch ist es meiner Meinung nach immer noch kein Grund, mit einem Landstreicher verwechselt werden zu können.

Nochmals zurück zu der Modewelt. Ich persönlich denke nicht, dass man sie sich heutzutage noch als Vorbild nehmen kann, denn Mode ist Heute eine Art der Kunst. Kleider werden nicht mehr für den Alltag oder für spezielle Anlässe hergestellt, sondern als Kunstwerke. Kreativer, verrückter, auffälliger ist das Motto.

Also besser zweimal überdenken ob man sich der Mode hingeben will.

The Place To Be


The Place To Be – überall und jederzeit

 

Jeder von uns hat so seinen Ort oder Platz an dem er sich einfach wohlfühlt. Die einen sagen ihr Lieblingsort wäre irgendein Park oder Wald, die anderen nennen einen Ort an dem sie mal in den Ferien waren oder auch immer noch ab und zu dort hingehen und nochmals andere nennen ihr Bett (zu denen würde ich mich dazuzählen). Aber was macht einen Lieblingsort eigentlich aus? Aber ich denke, dass das die falsche Frage ist. Nicht was sondern wer macht einen Lieblingsort aus?

Ich denke man kann jeden Ort zu einem Lieblingsort machen solange man von den richtigen Menschen umgeben ist. Ich meine was bringt es an einem wunderschönen Ort zu sein, ohne es mit jemanden teilen zu können? Wenn man mit der richtigen Person zusammen ist, kann man sich auch auf einer Müllhalde befinden und es ist trotzdem schön. Hauptsache ist, dass man sich wohl fühlt und keinen Drang verspürt, den Ort zu verlassen.

Oder mal im Gegenteil:  Du bist an deinem Lieblingsort und plötzlich taucht die Person auf die du am liebsten gar nie sehen würdest und redet dann auch noch mit dir. Und dann? Ja dann wärst du überall lieber als dort wo du gerade bist.

Ich frage mich was ich an diesem Lieblingsort, wenn ich einen hätte, alleine machen würde? Ausser natürlich für den Moment wenn ich alleine sein will aber diesen gibt es nicht besonders oft und wenn, dann habe ich ja mein Zimmer.

Die ganze Welt kann mein Lieblingsort sein wenn nur die richtigen Menschen bei mir sind.